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Ich hab dann halt was Sinnvolles gemacht


Youngagement: Foto von Tim Wolbergs

Nur Computer spielen oder sich vor dem Fernseher langweilen - das reicht Tim Wolbergs (15 Jahre) nicht. Seit seiner Zeit bei Youngagement hilft er ehrenamtlich im Kindergarten und begeistert andere Jungs für ein freiwilliges Engagement. Und ganz nebenbei hat er so auch seinen Traumjob gefunden.


Tim, was machst du bei Youngagement?
Ich habe mit 13 angefangen, im Kindergarten Oberisling. Seit dem Ende meines Youngagement-Jahrs  mache ich freiwillig weiter. Jetzt geh‘ ich so zwei-, dreimal die Woche nachmittags hin. Öfter ginge nicht, weil ich zweimal die Woche Nachmittagsunterricht habe. Aber jetzt am Wochenende zum Beispiel haben wir Kindergartenfest, da helfe ich gleich ab morgens mit. Meine Eltern haben gesagt, ich darf weitermachen, solange die Noten passen.

Das klingt wirklich ausgesprochen engagiert.
Es macht halt so viel Spaß. Ich freu‘ mich jedes Mal, wenn ich kommen kann. Wenn die Kinder lächeln, das freut einen dann auch immer im Herzen drin. Oder wenn sie abgeholt werden, dann winken sie oft und sagen ihren Eltern: "Guck, da wohnt der Tim", ich wohne ja gleich gegenüber. Ich kenne viele in meinem Alter, die in ihrer Freizeit nur Computer spielen oder Fernsehen oder sich langweilen - und ich hab dann halt was Sinnvolles gemacht in der gleichen Zeit.

Wie bist du auf Kindergarten als Einsatzstelle gekommen?
Etwas mit Kindern zu machen, war von Anfang an mein Wunschbereich. Als dann sogar mein eigener früherer Kindergarten als Einsatzstelle auf der Liste stand, war klar: Das mach ich. Wir haben jetzt bald Schulpraktikum, und ich hab eigentlich alle Jungs in meiner Klasse überreden können, ihres im Kindergarten zu machen. Denen wird’s auch super gefallen. Ich hab‘ jedenfalls einen Platz für mich gefunden, und ich kann mir gut vorstellen, das später auch beruflich zu machen.

Wie konkret sind diese Pläne?
Erzieher wird es schon werden. Die Idee hatte ich schon vor dem Youngagement-Jahr, jetzt hat sie sich richtig festgesetzt.

Männer gehen eher selten in diesen Beruf, unter anderem auch, weil die Bezahlung nicht so richtig gut ist.
Naja, vielleicht ändert sich die Bezahlung ja noch mal. Aber für mich steht die Freude an der Arbeit im Vordergrund. Ich will mich nicht jeden Tag in einen superbezahlten Job quälen, der mir keinen Spaß macht.

Die Kinder in der KiTa Oberisling lauschen Tim Wolbergs beim Vorlesen
Youngagement: Foto von Tim Wolbergs beim Lesen im Kindergarten

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