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Da ist man schon ein bisschen stolz


Youngagement: Foto von Jasmin und Miriam Pielmaier mit Mutter

Ihnen liegt das freiwillige Engagement im Blut: Zuerst kam Jasmin Pielmaier (18 Jahre) zu Youngagement, dann - von den Erzählungen der großen Schwester begeistert - ihre Schwester Miriam (16 Jahre). Die Zeit bei Youngagement will keine von beiden missen. Denn ihr freiwilliges Engagement für Kinder hat sie glücklich, stolz und selbstbewusster gemacht.


Miriam, wie bist du zu Youngagement gekommen?
Miriam: Die Jasmin hat ganz viel von ihrem Jahr erzählt, das fand ich damals schon toll. Dann habe ich’s auch gemacht. Ich war in einem Kindergarten. Das war echt super. Ich hab‘ mit den Kindern gemalt und gebastelt. Ich bin immer sehr, sehr gern hingegangen, auch in den Ferien. Die Kinder haben sich auch schon immer auf mich gefreut.

Hat dich das für die berufliche Zukunft beeinflusst?
Miriam: Ja, auf jeden Fall. Ich mach‘ ja jetzt auch was mit Kindern! Ich werde Kinderpflegerin, ab Herbst habe ich einen Platz auf der Schule.

Hast du für dich etwas gelernt?
Miriam: Weiß nicht. Ja, schon. Da war zum Beispiel ein Bub, der dachte, er ist der König. Das fand ich nicht in Ordnung. Dann hab ich versucht, das alleine zu meistern - und der hat dann tatsächlich auf mich gehört.

Mutter: Ja, auf jeden Fall. Sie ist eigentlich recht schüchtern. Da ist sie wirklich aus sich raus. Die Erzieherinnnen haben sie sehr unterstützt und auf den Weg gebracht - und sie haben sie dabei so genommen, wie sie ist. Youngagement ist einfach eine ganz tolle Idee. Da kann man für jeden Beruf etwas mitnehmen, das hab ich bei beiden Töchtern gemerkt.

Jasmin: Ich habe mein Youngagementjahr vor vier Jahren gemacht und beim Training der G-Jugend im Fußball geholfen, auch außerhalb der vorgeschriebenen Stunden, zum Beispiel zu Turnieren am Wochenende. Manchmal haben Freundinnen gefragt, ob ich mit zum Baden komme, aber ich hab gesagt: Ich geh noch zu den Kleinen. Das ist schon toll, sie zu begleiten, zu sehen, wie sie größer werden, wie sie immer mehr können. Und zu wissen: Einen Teil davon hab ich ihnen beigebracht. Da ist man schon ein bisschen stolz. In der G-Jugend waren 40 Kinder in der Gruppe, da haben wir die Trainerin unterstützt. Wir durften auch selbst etwas gestalten und uns Übungen ausdenken.

Mutter: Das find ich gut: Ideen von Kindern für Kinder. Da war echt Leidenschaft dahinter. Sie ist immer so glücklich heimgekommen und hat erzählt und erzählt.

Was hast du gelernt?
Jasmin: Auf jeden Fall Durchhaltevermögen. Manchmal lief etwas erst nicht so gut, da musste man sich halt bemühen. Und Konflikte aushalten. Einmal hat ein Vater seinen Sohn angeschrien, dass er ihn jetzt im Ballett anmeldet, weil er sich so blöd bewegt. Dabei geht es doch gerade in dem Alter ums Spaß haben und nicht ums Gewinnen. Ich habe den Herrn gebeten, doch bitte rauszugehen. Er hat das auch gemacht und sich am Ende entschuldigt. Heute lerne ich Arzthelferin, das hat auch mit Menschen zu tun. Die Erfahrungen helfen mir heute noch sehr.

Mutter: Und es wird honoriert. Bei Bewerbungen hat man mit dem Youngagement-Zertifikat beim Punkt Sozialkompetenz ein echtes Plus.

Jasmin: Und ich hab noch was gelernt: Bei der Abschlussveranstaltung habe ich mit moderiert. Da dachte ich erst, das kann ich nicht, vor so vielen Menschen zu reden. Aber dann konnte ich's doch. Weil es halt auch so viel Spaß gemacht hat, und das wollte ich vermitteln.

Mutter: Ich bin echt stolz auf die beiden. Und es hat ihnen echt was gebracht. Mein jüngste Tochter, sie ist  zwölf, geht jetzt am Samstag in ein Seniorenheim.

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